Das richtige Futter

Pseudotropheus-Arten sind gierige Fresser und deshalb läßt sich hier auch einiges falsch machen. Wichtig ist es, das Fressverhalten dieser Fels-Cichliden in ihrem natürlichen Biotop im Hinterkopf zu haben, wenn es an die richtige Auswahl des Speisenplans geht.

Was sollte man auf keinen Fall machen?

  • Auf keinen Fall sollten Pseudotropheus-Arten zu viel proteinlastiges Futter bekommen. Dies ist immer dann der Fall, wenn viel Lebend- oder Frostfutter gegen wird oder Trockenfutter, das auf die Bedürfnisse von carnivoren (fleischfressenden) Fischen abgestimmt ist.
  • Überfütterung ist ein oft zu beobachtendes Phänomen. Mbunas haben normal eine gerade, bzw. leicht „eingefallene“ Bauchlinie. Dies wird von Aquarianern oft als Unterernährung falsch interpretiert. Das soll so ein. Ganz im Gegenteil: Pseudotropheus-Arten mit dicken Bäuchen sind ein sicheres Zeichen für zu viel oder falsches Futterangebot.
  • Gefährlich sind Futtersticks, die erst langsam im Wasser aufquellen. Mit diesen fressen sich die Buntbarsche so schnell voll, dass die Sticks erst im Verdauungstrakt der Tiere vollständig aufquellen und diesen oft nachhaltig schädigen, was sogar zum Tod führen kann.

Wie füttert man die Mbunas richtig?

  • Hauptbestandteil sollte ein Flockenfutter auf pflanzlicher Basis sein. Es gibt beinahe von jedem Hersteller ein Futter mit einem hohen Spirulina-Anteil, das oft auch in der Bezeichnung den deutlichen Hinweis enthält, dass es auf Mbunas aus dem Malawisee abgestimmt ist.
  • Daneben sollen frisches, überbrühtes Gemüse gefüttert werden. Wichtig ist dabei, Futterreste möglichst schnell wieder aus dem Becken zu entfernen.
  • Gelegentlich dürfen auch Mbunas eine kleine Menge Artemien bekommen.
  • 1 bis 2 Tage in der Woche sollten Fastentage sein.
  • Es sollte niemals mehr gefüttert werden, als die Tiere innerhalb von max. 20 Sekunden fressen können.
  • Die Portionen sollten, wenn möglich, über den Tag verteilt gefüttert werden.

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